Surf Stick
Wer mobil im Internet surfen möchte, kann dies in Deutschland mit Hilfe von zwei verschiedenen Methoden realisieren. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass sich mit Hilfe des Handys mobil mit dem Internet verbunden werden kann. Wer dies überlegt, sollte sich jedoch vor ab beim Provider nach einem entsprechendem Tarif erkundigen. Ansonsten kann das Vergnügen „Mobiles Internet“ sehr schnell, sehr teuer werden. Des Weiteren muss auch das Handy diverse Hardware-Anforderungen erfüllen. Nach Möglichkeit sollte das Mobiltelefon den Datenstandard UMTS unterstützen. Wenn dies nicht der Fall ist, so kann lediglich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 56 Kbit/s im Internet gesurft werden. Ist das Mobiltelefon UMTS fähig, kann geschaut werden, ob auch der Datenturbo HSDPA unterstützt wird. Mit Hilfe von HSDPA hat der User die Möglichkeit, deutschlandweit mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s mobil zu surfen. Neben dem Handy, besteht auch die Möglichkeit mit einem Surf Stick das mobile Internet zu erkunden. Ein Surf Stick wird über USB mit dem Computer verbunden. Innerhalb von wenigen Sekunden erkennt der Computer die neu angeschlossene Hardware und beginnt mit der Installation der Daten. Ein Surfstick ist in fast allen Fällen mit HSDPA ausgestattet. Somit ist sicher gestellt, dass auch Unterwegs DSL Geschwindigkeiten erreicht werden.
Internetstick
Zum Gepäck vieler Reisender gehört heutzutage ein Laptop. Egal ob Urlaub, Geschäftsreise, oder kurzer Besuch, Laptops werden zum Arbeiten, zur Kommunikation, oder zur Unterhaltung genutzt. Oft ist ein Internetzugang erforderlich, wer unterwegs ist, kann den heimischen Internet-Anschluss jedoch nicht verwenden. Doch es gibt Abhilfe: sogenannte Internetsticks.
Der Begriff Internetstick beschreibt einen mobilen Internetempfänger in Form eines typischen Memory-Sticks, welcher via USB mit dem Computer verbunden wird. Ähnlich wie in modernen Mobiltelefonen, greift ein solcher Stick auf das Daten-Mobilfunknetz zu. Mit dem passenden Tarif eines Mobilfunkanbieters ermöglicht er einen mobilen Zugang zum Internet. Die Kosten des Gerätes betragen meist nur wenige Euro, die monatlichen Kosten des Tarifes sind abhängig von Anbieter und Tarifform (z. B. Flatrate). Die Systemanforderungen eines Sticks sind meist minimal, herkömmliche Datensticks funktionieren sowohl mit Windows als auch mit Mac OS X.
Die Geschwindigkeit der Internetvebindung ist abhängig vom lokal verfügbaren Mobilfunknetz - eine GPRS/EDGE Verbindung ist recht langsam, UMTS/HSDPA Verbindungen sind recht schnell und durchaus mit einem DSL-Anschluss zu vergleichen. In den meisten größeren Städten Deutschland ist UMTS/HSDPA verfügbar, in manchen ländlichen und dünn besiedelten Regionen kann allerdings nur GPRS/EDGE empfangen werden. Regionen ohne jeglichen Netzempfang existieren, sind allerdings sehr selten. Wer mobiles Internet benötigt, ist mit einem Datenstick meist gut beraten.
Erkenntnisse
"... mit einer Tages Flatrate UMTS kann das mobile Internet getestet werden ..."
UMTS
Wer vor einigen Jahren bereits versucht, das mobile Internet mit seinem Telefon zu erkunden wird sich sicherlich noch daran erinnern können, dass Geschwindigkeit zur damaligen Zeit mehr schlecht als Recht war. Wer beruflich auf das mobile Internet angewiesen war, musste häufige lange Ladezeiten in Kauf nehmen. Zur damaligen Zeit wurde das mobile Internet noch über den Mobilfunkstandard GSM realisiert. Das bedeutet, es war eine Maximalgeschwindigkeit von 56 Kbit/s möglich. Mit dieser Geschwindigkeit dauerte es unter Umständen sehr lange, bis die jeweilige Webseite aufgebaut wurde. Doch die Mobilfunkanbieter haben das bisherige Mobilfunknetz weiter entwickelt und den Mobilfunkstandard der dritten Generation, UMTS, vorgestellt. Mit einer UMTS Verbindung kann eine Maximalgeschwindigkeit von 384 Kbit/s erreicht werden. Diese Geschwindigkeit ist für mobiles Internet ausreichend und garantiert einen schnellen Seitenaufbau. Dank diverser Erweiterungen kann eine UMTS Verbindung Geschwindigkeiten erreichen, welche mit einem DSL 6000er Anschluss vergleichbar sind. Der Datenturbo HSDPA ist dafür zuständig, dass mit UMTS eine Maximalgeschwindigkeit von 7,2 Mbit/s erreicht werden kann. Auch im Upload braucht sich eine UMTS Verbindung nicht verstecken. Hier sind immerhin Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 Mbit/s möglich. Um die Geschwindigkeit fast grenzenlos genießen zu können, empfiehlt sich als Tarif eine UMTS Flatrate. Mit dieser UMTS Flatrate können monatlich 5 Gigabyte an Daten verbraucht werden.
Mobiles Internet Prepaid
Auf dem deutschen Tarifmarkt muss generell zwischen 2 verschiedenen Vertragsformen unterschieden werden. Zur Auswahl stehen der reguläre Mobilfunkvertrag über die Dauer von 24 Monaten sowie der Prepaid Tarif. Beim regulären Mobilfunkvertrag wird über die Dauer von 24 Monaten ein Vertrag abgeschlossen. Häufig muss für diesen Vertrag eine monatliche Grundgebühr entrichtet werden. In dieser monatlichen Grundgebühr können bereits Inklusivleistungen mit einbegriffen sein. Bei der Prepaid Variante muss häufig keine Grundgebühr bezahlt werden. Des Weiteren muss auch hier kein Vertrag über die Laufzeit von 24 Monaten abgeschlossen werden. Lediglich die Kündigungsfrist von 30 Tagen muss eingehalten werden. Im Bereich mobiles Internet Prepaid ist es jedoch der Fall, dass hier eine monatliche Grundgebühr bezahlt werden muss. Häufig ist die Grundgebühr für den jeweiligen Datentarif. Aber auch hier gilt keine Vertragslaufzeit. Wer sich für mobiles Internet Prepaid interessiert, sollte nach Möglichkeit auf eine UMTS Flatrate zurückgreifen. Bei der UMTS Flatrate besteht die Möglichkeit, dass monatlich fast unbegrenzt im Internet gesurft werden kann. Allerdings nur fast. Die Mobilfunkanbieter erlauben ein monatliches Transfervolumen von 5 Gigabyte. Wenn diese Grenze überschritten wird, drosseln die Anbieter die Geschwindigkeit auf GPRS. Wer sich über alle verfügbaren UMTS Tarife informieren möchte, sollte im Internet nach „UMTS Flatrate Vergleich“ suchen.
UMTS Stick
Wer sich für einen mobilen Datentarif entscheidet, benötigt neben dem richtigen Tarif auch die richtige Hardware. In den letzten Jahren hat sich hier der UMTS Stick etabliert. Der UMTS Stick ist dafür zuständig, dass sich der Computer oder das Netbook mit dem mobilen Internet verbinden kann. Die Installation und Benutzung von einem solchen Stick ist denkbar einfach. Der Nutzer schiebt die SIM Karte vom Mobilfunkbetreiber in den SIM Kartenschacht vom USB Stick. Anschließend wird der Stick über USB mit dem Computer verbunden. Bei der Erstbenutzung müssen die jeweiligen Treiber sowie die Software vom jeweiligen Mobilfunkanbieter installiert werden. Alle benötigten Daten sind bereits auf dem Stick gespeichert. Es ist somit nicht notwendig, dass eine weitere Installations-CD oder ähnliches benötigt wird. Nach erfolgreicher Installation der benötigten Daten, kann die Software der Mobilfunkanbieter gestartet werden. Der Nutzer wird aufgefordert, seine PIN Nummer einzugeben. Wenn diese Eingabe korrekt erfolgte, wird ein verfügbares UMTS Netz gesucht. Anschließend hat der Nutzer die Möglichkeit, sich mit diesem UMTS Netz zu verbinden. In der Regel dauert das Verbinden mit dem mobilen Internet nicht länger als eine Minute. Wer noch auf der Suche nach einem passenden Datentarif ist, sollte sich für eine UMTS Flatrate entscheiden. In einem UMTS Flatrate Vergleich werden alle verfügbaren Tarife aufgelistet.