Internetstick
Zum Gepäck vieler Reisender gehört heutzutage ein Laptop. Egal ob Urlaub, Geschäftsreise, oder kurzer Besuch, Laptops werden zum Arbeiten, zur Kommunikation, oder zur Unterhaltung genutzt. Oft ist ein Internetzugang erforderlich, wer unterwegs ist, kann den heimischen Internet-Anschluss jedoch nicht verwenden. Doch es gibt Abhilfe: sogenannte Internetsticks.
Der Begriff Webstick beschreibt einen mobilen Internetempfänger in Form eines typischen Memory-Sticks, welcher via USB mit dem Computer verbunden wird. Ähnlich wie in modernen Mobiltelefonen, greift ein solcher Stick auf das Daten-Mobilfunknetz zu. Mit dem passenden Tarif eines Mobilfunkanbieters ermöglicht er einen mobilen Zugang zum Internet. Die Kosten des Gerätes betragen meist nur wenige Euro, die monatlichen Kosten des Tarifes sind abhängig von Anbieter und Tarifform (z. B. Flatrate). Die Systemanforderungen eines Sticks sind meist minimal, herkömmliche Datensticks funktionieren sowohl mit Windows als auch mit Mac OS X.
Die Geschwindigkeit der Internetvebindung ist abhängig vom lokal verfügbaren Mobilfunknetz - eine GPRS/EDGE Verbindung ist recht langsam, UMTS/HSDPA Verbindungen sind recht schnell und durchaus mit einem DSL-Anschluss zu vergleichen. In den meisten größeren Städten Deutschland ist UMTS/HSDPA verfügbar, in manchen ländlichen und dünn besiedelten Regionen kann allerdings nur GPRS/EDGE empfangen werden. Regionen ohne jeglichen Netzempfang existieren, sind allerdings sehr selten. Wer mobiles Internet benötigt, ist mit einem Datenstick meist gut beraten.